Red Bull so: Yeah, Strato Jump. Und Google: Will auch haben!

Allgemein

Google benimmt sich wie die neureichen Eltern eines verwöhnten Blags. Immer, wenn ein anderes Kind was neues Cooles mit in den Kindergarten bringt, will Google Junior es sofort auch haben. Beispiel: Der junggebliebenen Brause-Papa Allf(red) Bull hatte seinem Sohn Felix zur bevorstehenden Einschulung einen Fallschirmsprung aus der Stratosphäre spendiert. Wie jeder stolze Vater hat Allfred natürlich die Action Cam laufen lassen und allen die Filme gezeigt. Ganz viele junge Leute fanden das total cool – natürlich auch der Google-Filius. Zuhause hat er sich dann auf den Boden geworfen, gestrampelt und geplärrt: „Ich will auch.“

Natürlich zückt Papa Google das Scheckheft. „Wenn wir von allem so viel hätten wie Geld … Hä Hä Hä.“ Aber eins ist klar: Der Kleine muss von noch höher springen als der Felix. 2 Kilometer mehr – 41 statt 39. Und weil der Felix Schallgeschwindigkeit erreicht hat, muss natürlich der Sohnemann mindestens genauso schnell gewesen sein. Wahrscheinlich noch schneller. Und weil Papa Google gerne so tut, als wäre das alles nix besonderes – Understatement halt – betont er ständig, dass er seinen Namen gar nicht groß ins Spiel bringen will. Die Medien sind aber voll dufte und verwenden das Wort „Google“ gefühlte 300-mal in den Berichten über den Strato-Jump.

Ist ja auch nicht das erste Mal. Die coolen Eltern von Youlius Tube zum Beispiel haben einen Platz im Internet geschaffen, wo jeder Videos hochladen oder streamen kann. Und weil das alles so gut klappt und der halbe Kindergarten dran hängt, macht Google Senior den Tubes ein Angebot, das sie nicht ausschlagen können. 1,3 Milliarden Euro – mein lieber Herr Gesangsverein. Und weil Kohle ausgeben leichter ist, als selber Innovationen an den Start zu bringen haben die Googles noch Picasa, Android, Motorola und viele, viele andere gekauft. „Was kostet die Welt?“, lacht Papa Google immer.

Eine Familie im IT-Kindergarten geht den Googles allerdings richtig auf die Nüsse. Die Face-Books (typisch: Doppelname) machen nämlich genau dasselbe, weil die auch so unfassbar reich sind wie die Googles. Und da kaufen die doch einfach die kreative Fotofirma der Instagrams und die Laberbude von den WhatsApps. Da kann Google Junior noch so wütend auf den Boden trommeln – nix zu machen. Die anderen Eltern können da nur staunen. Außer den coolen Hipstern der Familie Apfel – die coolen Styler aus Cupertino haben die Sonne im Herzen und können da nur müde lächeln.

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