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Stefan Raab lästert über Ossis, Mario Barth über Frauen – und ein Möbelramschladen über Homosexuelle, Dicke und Menschen aus dem Prekariat. Humormacht in diesem Fall: Agentur Schaller, Kunde Roller – mein lieber Scholler. Was ich davon halte? Lassen Sie es mich ganz dezidiert sagen – Fuck off. Nein, nein, nein. Ich bin ganz sicher kein politisch überkorrekter Moralist. Ich bin ein großer Fan von Serdar Somuncu, der als Randgruppenapologet das Recht jeder Minderheit auf Diskriminierung einfordert.

Social by Design

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DESIGNDEVELOP s.r.o./ Project Gregory

Bilder: DESIGNDEVELOP s.r.o./ Project Gregory

Form folgt Funktion – eine Binsenweisheit, die in der Regel durchaus Daseinsberechtigung hat. Design als Selbstzweck bedeutet nichts anderes als in Schönheit zu sterben. Aber: Manchmal kann Design auch eine neue Funktion schaffen. So im Falle des slowakischen Project GREGORY, wo sich durch das Engagement der Designagentur DESIGNDEVELOP gegebene Werbewirklichkeit und modernes Design symbiotisch zu sozialem Wohnungsbau verbinden sollen.

Leichen pflastern meinen Weg

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Ich habe Leichen im Keller. Reichlich Leichen. Ideen, dahingeschieden und vergessen. Abgelegt in Hirnregionen, an die ich nicht mehr herankomme. Klar sind Ideen oft Ergebnis eines Denkprozesses, als Lösung für eine konkrete Aufgabenstellung. Oft kommen sie aber im falschen Augenblick, wenn man sich gerade wirklich nicht damit beschäftigen kann. Man hat quasi einen Hammer, aber keinen Nagel. Eine Lösung könnte sein, Ideen zu konservieren und auf den richtigen Anlass zu warten. Was aber, wenn der richtige Nagel nie kommt? Dann stirbt unter Umständen eine phänomenale Idee völlig vereinsamt. R.I.P.

Auf der Suche nach No. 38

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Es gibt 37 Arten von Kopfschmerzen. Das ist mal eine Ansage, die sich da Vorabend für Vorabend in mein Hirn mäandert. 37. Nicht 36 und auch nicht 38. Genau 37. Jedes Mal wenn der Spot läuft, schwillt mir der Hals. Ehrlich. Es ärgert mich maßlos. Obwohl ich die Intention des Pillen-Texters durchaus verstehe. Viele Arten von Kopfschmerzen, das lässt sich nicht fassen, ist nicht eingängig, bleibt nicht haften. Aber 37. Da kann man sich was drunter vorstellen. Jawoll. Aber eines kann ich Euch sagen: Ich lass mich ungern verscheißern – vor allem so offensichtlich.