Ein Vorurteil im Menü, zum Mitnehmen bitte …

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Stefan Raab lästert über Ossis, Mario Barth über Frauen – und ein Möbelramschladen über Homosexuelle, Dicke und Menschen aus dem Prekariat. Humormacht in diesem Fall: Agentur Schaller, Kunde Roller – mein lieber Scholler. Was ich davon halte? Lassen Sie es mich ganz dezidiert sagen – Fuck off. Nein, nein, nein. Ich bin ganz sicher kein politisch überkorrekter Moralist. Ich bin ein großer Fan von Serdar Somuncu, der als Randgruppenapologet das Recht jeder Minderheit auf Diskriminierung einfordert.

Wir können billig und ähhhh …

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Ist ja nix Neues: Media-Markt hat den Online-Zug zu lange durchgewunken, anstatt selbst rechtzeitig aufzuspringen. Lieber hat man mit ein paar U-Turns in der Kommunikationsstrategie die Verbraucher schwindlig getanzt: Erst sollten die Hammer-Giga-Monster-günstigen Preise der Vergangenheit angehören. Hat nicht funktioniert (kein Wunder eigentlich. Außer billig war da ja nicht viel). Wie aus dem Nichts gab es dann auf einmal zwei trashige Familien – die eine mehr, die andere weniger doof. Strategisch ging’s dann wieder back to the roots: Hey superbillig, olé olé superbillig! Blöd nur, dass selbst das Amazon besser kann. Wolfgang Kirsch, Chef von Media-Saturn Deutschland bläst jetzt zum Multi-Channel Halali auf die Kunden – mit einer visionären Idee. Aber man weiß ja, was Helmut Schmidt über Visionen gesagt hat …

Auf der Suche nach No. 38

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Es gibt 37 Arten von Kopfschmerzen. Das ist mal eine Ansage, die sich da Vorabend für Vorabend in mein Hirn mäandert. 37. Nicht 36 und auch nicht 38. Genau 37. Jedes Mal wenn der Spot läuft, schwillt mir der Hals. Ehrlich. Es ärgert mich maßlos. Obwohl ich die Intention des Pillen-Texters durchaus verstehe. Viele Arten von Kopfschmerzen, das lässt sich nicht fassen, ist nicht eingängig, bleibt nicht haften. Aber 37. Da kann man sich was drunter vorstellen. Jawoll. Aber eines kann ich Euch sagen: Ich lass mich ungern verscheißern – vor allem so offensichtlich.